BIM Enabled Digital Twins
Ort: MKP Weimar, Zum Hospitalgraben 2
Datum: 11.04.2025, ab 10:30 Uhr
Im Rahmen des Projekts BIM enabled Digital Twins (BIM2in) bringt dieser Workshop Experten aus der Industrie und der Wissenschaft zusammen, um zur Entwicklung eines innovativen Lehrplans für die Ausbildung digitaler Kompetenzen in der Nutzung von BIM- und Digital-Twin-Technologien beizutragen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Anforderungen des Arbeitsmarktes mit Bildungsprogrammen in Einklang zu bringen, indem die neuesten Trends in der Denkmalpflege, der Lebenszyklusanalyse und der Optimierung industrieller Produktionsprozesse integriert werden.
Der Workshop bietet eine interaktive Plattform für Diskussionen und Erfahrungsaustausch zwischen Fachleuten aus dem Bauwesen, der Ingenieurwissenschaft, der Digitalisierung und der Bildung. Dabei wird die Zusammenarbeit zur Entwicklung relevanter und praxisnaher Schulungsprogramme gefördert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, an der Gestaltung eines flexiblen Curriculums mitzuwirken, das auf die aktuellen und zukünftigen technologischen Anforderungen abgestimmt ist.
Diese Veranstaltung ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Förderung digitaler und nachhaltiger Bildung. Sie unterstützt Innovationen und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Industrie, um die Qualifikationslücke im Bereich der Digitalisierung von Bau- und Produktionsprozessen zu schließen.
Die von Prof. Lars Abrahamczyk geleitete moderierte Diskussion konzentrierte sich auf mehrere Schlüsselthemen:
BIM: Es besteht weiterhin intensiver Bedarf, die BIM Methodik in der Lehre zu vermitteln. Hierbei kommt es neben dem holistischen Verständnis der unterschiedlichen Rollen, insbesondere auch auf die technische Versiertheit im Umgang mit den Werkzeugen an. Empfohlen wurden u.a. auch die frei zugänglichen Anwendungsfälle der Bahn AG in die Lehrmaterialien aufzunehmen. Besonders gewürdigt wurden Initiativen zu Kollaborativen Projekten.
Digitale Zwillinge: Wird als ambitioniertes Thema gesehen, da es sehr vielschichtig in der Anwendung und aktuell sehr auf den Einzelfall zugeschnitten ist. Es liegen daher noch wenig – breite – Erfahrungen vor. In der Regel werden aktuell Insellösungen erstellt. Es wurde aber schnell klar, dass zur Erstellung eines Digitalen Zwillings verschiedenste Expertisen benötigt werden. BIM ist nur eine. Weiterhin wurde in der Diskussion hervorgehoben, dass einerseits Begrifflichkeiten zu vermitteln sind (speziell auch mit Verweis auf die Arbeiten an der DIN EN 18162) und empfohlen wird ein sehr vereinfachter Anwendungsfall im Rahmen der Lehre vollständig durchexerziert werden sollte. Zusätzlich sind Kenntnisse zu Sensorik und dem Umgang mit Daten erforderlich.